KI-Risikoklassen-Check
Welche Pflichten aus der KI-Verordnung treffen Ihr KI-System? Der Check ordnet ein System in wenigen Minuten ein: verbotene Praktik, Hochrisiko, Transparenzpflichten oder minimales Risiko, mit Fundstellen und Stichtagen in der Fassung nach dem Digital Omnibus (Verordnung (EU) 2026/1744). Kostenlos, ohne Anmeldung, Ihre Angaben werden nicht gespeichert.
Prüfen Sie jedes KI-System einzeln. Nicht Gegenstand des Checks sind KI-Modelle mit allgemeinem Verwendungszweck (Kapitel V) und die Ausnahmen vom Anwendungsbereich, etwa für Forschung oder rein militärische Zwecke (Art. 2).
Häufige Fragen zur KI-Verordnung
Was ist ein KI-System im Sinne der Verordnung?
Ein maschinengestütztes System, das mit einem gewissen Grad an Autonomie arbeitet und aus Eingaben ableitet, wie es Ausgaben wie Vorhersagen, Inhalte, Empfehlungen oder Entscheidungen erzeugt (Art. 3 Nr. 1). Regelbasierte Software, die nur fest programmierte Regeln ausführt, fällt in der Regel nicht darunter.
Wir nutzen nur einen allgemeinen Chatassistenten. Was gilt für uns?
Sie sind Betreiber. Dann gilt vor allem die KI-Kompetenz nach Art. 4; Transparenzpflichten nach Art. 50 Abs. 4 kommen hinzu, wenn Sie etwa Deepfakes veröffentlichen. Setzen Sie den Assistenten für einen Zweck aus Anhang III ein, etwa zur Vorauswahl von Bewerbungen, können Sie selbst als Anbieter eines Hochrisiko-KI-Systems gelten (Art. 25 Abs. 1 lit. c).
Was hat der Digital Omnibus geändert?
Die Verordnung (EU) 2026/1744 gilt seit dem 27. Juli 2026. Die Pflichten für Hochrisiko-KI-Systeme nach Anhang III gelten ab dem 2. Dezember 2027, nach Anhang I ab dem 2. August 2028. Art. 4 verlangt Maßnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz statt eines bestimmten Niveaus. Neu verboten sind ab dem 2. Dezember 2026 nicht einvernehmliche intime Darstellungen und Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs. Maschinen stehen jetzt in Anhang I Abschnitt B.
Werden meine Angaben gespeichert?
Nein. Die Auswertung geschieht nur im Arbeitsspeicher und wird weder gespeichert noch protokolliert.
Ersetzt der Check eine rechtliche Prüfung?
Nein. Er gibt eine erste Orientierung anhand des Gesetzeswortlauts. Für Grenzfälle, insbesondere bei Hochrisiko und den Ausnahmen nach Art. 6 Abs. 3, empfehlen wir eine rechtliche Prüfung.
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Legen Sie Ihren Testzugang selbst an, auf Wunsch mit einem Beispielprojekt je Regelwerk. Wenn Sie Complass lieber erst gezeigt bekommen, fragen Sie eine Demo an.